Aktuell

 

Samstag, 6.12. 14:00

Demonstration

Save the Date!

Am 6. Dezember wird eine Demo stattfinden unter dem Motto

Hausbesetzungen entkriminalisieren!
Einstellung aller Ermittlungsverfahren!

Weitere Informationen werden folgen.


September 2014

Hommage an das Mövenpig-Hotel

Unser_Haus Eine ganz besondere musikalische Würdigung bekommt das Mövenpig-Hotel von Neonschwarz. Besonders sehenswert ist ihr Video zu dem Song “Unser Haus”, das sich auch auf ihrer neuen CD”Fliegende Fische” findet. Wir finden: Macht weiter so, Johnny Mauser, Marie Curry, DJ Spion Y und Captain Gips!

Zum Video


Samstag, 04.10.2014 um 15:30, Breite Straße 114/116

Leerstandstour

Das CaLeerstandstour_Vorschaufe de Kraak lädt zur Leerstandstour part 2 anlässlich der üblichen unhaltbaren Zustaände und als Zeichen der Solidarität mit den anlässlich der Hausbesetzung in der Breiten Straße inhaftierten und von Repression betroffenen Menschen. Zur Erinnerung: Einer der damals aufgegriffenen vermeintlichen Hausbesetzer sitzt noch immer in U-Haft!

Näheres dazu findet ihr in dem Aufruf-Flyer


Aufgehoben! (Wittwoch, 1.10.14 9:00 Strafjustizgebäude,)

Prozess wegen “Lampedusa-Protest”: angebliche Störung der Bürgerschaftssitzung

Prozess gegen zwei Genoss_innen wegen angeblicher Störung der Bürgerschaftssitzung wegen der “Lampedusa-Proteste”

Unterstützung im Gericht ist unbedingt erwünscht, also kommt alle und seid solidarisch!

Der Prozess wurde aufgehoben.

 


Erneuter Glasbruch bei Mövenpig

Bereits vor einigen Wochen gab es erneut Glasbruch am Glashaus des noch immer ungeliebten Hotels. So hat das Hotel offiziell vier Sterne. Wir fragen uns aber, ob das Hotel tatsächlich schon bei 50 Sternen angekommen ist… mal gucken, wann wieder neue Sterne hinzukommen.


25.08 14

Urteil im Berufungsprozess wegen angeblichen Aufrufs zu und Billigung von Straftaten

Im Berufungsprozess wegen vermeintlichen Aufrufs zu und Billigung von Straftaten ist das Urteil ergangen: Wegen “Duldung des Aufrufs zu Straftaten” wurde C. zu 120 Tagessätzen a 10 € verurteilt. In der Urteilsbegründung sagte die Richterin, C. sei “Gesinnungstäterin”, die Kammer hätte auch vier Monate Gefängnis in Erwägung gezogen. Dazu Rechtsanwalt Andreas Beuth: “Das ist reine Gesinnungsjustiz”. Dem ist nurnoch hinzuzufügen, dass das Urteil so nicht hingenommen wird.

Hier die Presseschau:
taz 25.08.14: “Harte Strafe”
neues deutschland 27.08.14: “Schanzenpark-Aktivistin zu Geldstrafe verurteilt”
junge Welt 27.08.14: “Feindstrafrecht in Hamburg”


Samstag, 30.8.14, 14:00 am Park Fiction

Demo: Selber handeln – gegen eine profitorientierte Stadtentwicklung

Demo_selber_handeln_VorschauUnter diesem Motto findet am Samstag, dem 30.8. eine Demo statt. Wir meinen, da sollte man hingehen. Aus dem Aufruf: “Wir müssen uns Räume hehmen und Freiräume schaffen, wo Menschen sich wohlfühlen, auch wenn sie nicht dem profitorientierten Menschenbild der ‘wachsenden Stadt’ entsprechen. Wir wehren uns gegen die Planung und Inwertsetzung der Städte von oben. Stadtplanung sollte nicht den Interessen von Investoren folgen. Wir nehmen es nicht mehr hin, uns durch politische Sonntagsreden und Scheinbeteiligungsverfahren abfertigen zu lassen. Und deshalb gehen wir gemeinsam und solidarisch auf die Straße.”


Dienstag, 27.8.14, 18:00, Wagenplatz Zomia

Stadtteilrundgang

STR_VorschIm Viertel findet man zur Zeit folgende Einladung zum Stadteilrundgang. Aus dem Text: “Wir besuchen spannende Orte des Widerstands. Kompetente Menschen haben uns Spannendes zu erzählen und Spaß soll auch dabei sein.”


Berufungsprozess wegen angeblichem Aufruf zu und Billigung von Straftaten: Prozessbericht

Im neuen deutschland vom 10.07.14 findet sich ein Bericht zum Prozess:

Neues Deutschland 10.07. 14: “Sofort in Polizeibegleitung”
Auf der Seite des Autors kann man den Artikel ganz lesen.

Der Prozesstermin am 10.7. hatte einen interessanten Verlauf, In der taz nord vom 12.7. stand dazu folgendes:

Befangene Richterin?

PLAKAT-PROZESS

Ein Prozess um ein Plakat sorgt für Turbulenzen vor dem Hamburger Landgericht. Das Plakat zeigt unter der Überschrift „Schanze abwerten“ ein besetztes Haus, einen angezündeten Streifenwagen sowie die eingeschlagene Fensterscheibe eines Edelladens. Es wendet sich gegen die Gentrifizierung des Hamburger Schanzenviertels, und vor Gericht steht muss sich die Gentrifizierungs-Gegnerin Claudia Falke. Von Anfang an ließ Richterin Ulrike Schönfelder keinen Zweifel daran: Sie möchte Falke wegen „Anstiftung zu einer Straftat“ verurteilen. Am Montag entscheidet sich, ob sie das Verfahren aufgeben muss – wegen Befangenheit.

Unklar ist, was Falke überhaupt mit dem Plakat zu tun hat, außer, dass sie es politisch korrekt findet. Fest steht nur, dass sich die Schanzenviertel-Bewohnerin an dem Abend, als die Plakate verklebt wurden, in der Gegend aufhielt. Bei einer Razzia in einem Restaurant wurde ein Pinsel bei ihr gefunden, aber kein Kleister. Das Amtsgerverurteilte Falke nur zu einer geringen Geldstrafe.

Im aktuellen Verfahren sprach Richterin Schönfelder nach dem zweiten Prozesstag die Verteidiger Andreas Beuth und Ingrid Witte-Rohde in einer Verhandlungspause an: Sie habe taz-Artikel gefunden, aus denen zu schließen sei, dass Falke bisherige Geldstrafen nicht selbst beglichen habe. Deshalb komme nun eine Freiheitsstrafe in Betracht.

Vergangene Woche kamen aus Solidarität mit der gelernten Kinderkrankenschwester Prozessbesucher in T-Shirts, auf denen das Motiv des inkriminierten Plakats gedruckt war. Während Schönfelder das zunächst als Meinungsäußerung tolerierte, wollte sie tags darauf die T-Shirt-Träger zwecks Strafverfolgung polizeilich erfassen lassen. Als Prozessbesucher vor Eintreffen der Polizei den Gerichtssaal verließen, warf Schönfelder ihnen „Feigheit vor dem Feind“ vor und ließ den Ausgang des Strafjustizgebäudes von Uniformierten abriegeln.

Ihrer Auffassung nach sei das Tragen der T-Shirts im Gerichtssaal zwar eine zulässige Solidaritätsbekundung, auf dem Gerichtsflur und auf dem Weg ins Gericht werde es aber zur strafbaren Handlung. Claudia Falke bleibt seit dem Eklat der Verhandlung fern: „Ich gehe erst wieder rein, wenn die Unterstützer nicht mehr kriminalisiert werden.“  KVA

12.7.2014 taz Nord Nr. 10458 Nord Aktuell 80 Zeilen, KVA S. 42

Der Prozess wird am Montag, dem 14.7. um 13:00 im Saal 345 im Strafjustizgebäude, Sievekingplatz 3 fortgesetzt.
Die Angeklagte wird dem Prozess weiterhin fernbleiben. Über ihre Anwätt_innen hat sie der Richterin ihre Forderung mitteilen lassen, dass diese vorab ihre Anordnung, die Personalien der Unterstützer_innen aufnehmen zu lassen, schriftlich zurückzieht und weitere repressive Maßnahmen unterlässt.


Donnerstag, 10..07 14 um 9:00 im Strafjustizgebäude, Sievekingplatz 3, Saal 345

Fortsetzung im Berufungsprozess wegen angeblichem Aufruf zu und Billigung von Straftaten

Heute wird das Urteil erwartet, es ist nichts gutes zu erwarten.

In der taz vom 9.7.14 stand zu dem letzten Prozesstermin am 8.7. folgendes:

 

Für ein Plakat droht Knast

PROZESS Im Verfahren um das Plakat „Schanze abwerten“ kommt es zu einer Demonstration

Demo im Landgericht: Besucher ziehen ihre Regenjacken aus und zeigen T-Shirts mit dem im Prozess inkriminierten Plakat: Es zeigt ein kurzzeitig besetztes Haus in der Juliusstraße, einen brennenden Peterwagen sowie eingeschlagene Scheiben im Schanzenviertel. Titel: „Schanze abwerten“. Richterin Ulrike Schönfelder verzichtet auf polizeiliche Maßnahmen, wertet die Aktion als „Meinungsäußerung“.

Angeklagt ist – mal wieder – Gentrifizierungs-Gegnerin Claudia Falke. Sie soll etwas mit dem Plakat zu tun haben. Das Amtsgericht hatte Falke wegen „Billigung“ einer Straftat zu einer geringen Geldstrafe verurteilt. Fest steht nur, dass die Schanzenviertel-Bewohnerin sich am Abend, als die Plakate verklebt wurden, in der Schanzenstraße aufgehalten hat. Bei einer Razzia in der Taverna Plaka wurde bei ihr zwar ein Pinsel gefunden, aber keine Klebstoffe.

Ein junger Bereitschaftspolizist gab im Prozess an, vor Falke werde bereits im einwöchigem Einführungskurs bei der Bereitschaftspolizei gewarnt. Richterin Schönfelder macht keinen Hehl daraus, dass sie die Aktivistin wegen „Aufrufs zu einer Straftat“ zu einer Freiheitsstrafe verurteilen will, denn nach Recherchen im taz-Archiv war Schönfelder zu der Überzeugung gelangt, dass Falke Geldstrafen ohnehin nicht selber zahle.

Am vorigen Verhandlungstag hatte die Richterin auf die Bitte von Falke nach frischer Luft in der Verhandlungspause gesagt, wenn Falke nicht so viele Unterstützer mobilisiert hätte, wäre „die Luft auch nicht so schlecht“ – für Verteidiger Andreas Beuth und Ingrid Witte-Rohde Grund für einen Befangenheitsantrag.

Richterin Schönfelder hat schon einmal Rechtsgeschichte schreiben wollen. Im Prozess um die Verwendung der Formel ACAB(All Cops Are Bastards) sah sie entgegen der Auffassung des Bundesverfassungsgerichts eine Beleidigung. Das Verfahren liegt zur Revision beim Hanseatischen Oberlandesgericht.  KVA

9.7.2014 taz Nord Nr. 10455 Hamburg Aktuell 65 Zeilen, KVA S. 24
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