Fortsetzung: Prozess gegen C. wg. Hausbesetzung Juliusstraße

Am 14.12.2011 sollte der Prozess gegen die Aktivistin C. fortgesetzt werden.
Dieses wurde jedoch konsequenterweise von ihrem Anwalt abgelehnt.
Ohne ihn rechtzeitig zu informieren und ihm damit die Möglichkeit der Vorbereitung zu geben, war überraschend ein weiterer Polizeizeuge (Lindberg, ehem. Leiter des PK16) durch die Richterin Stan geladen worden. Ein bereits geladener Polizeibeamter hatte kurzfristig wg. Erkrankung abgesagt.
Die sich nun entwickelnde Diskussion, wie mit der Situation umgegangen werden sollte, nahm dann etwas seltsame Formen an. Die Staatsanwältin forderte doch tatsächlich mehr Spontanität des Anwalts ein. Ein ebenso abstruser Vorschlag kam von der Richterin: Die Verhandlung sollte für eine Stunde unterbrochen werden, der Anwalt könne ins Büro fahren und sich dort auf die Zeugenbefragung vorbereiten…
Letztendlich wurde die Forderung des Anwaltes nach einem neuen Termin erfüllt. Dazu sind zwei Polizeizeugen geladen, zum einen ein Zugführer der eingesetzten Bereitschaftspolizei (Garber) sowie der Einsatzleiter vor Ort (Lindberg,ehem. Leiter des PK16).

Ziel dieses Prozesses kann nur sein, laufende sowie künftige Verfahren wg. Hausbesetzungen mit einem Freispruch enden zu lassen.
– Leerstand zu Wohnraum!
– Gegen Kriminalisierung von Hausbesetzungen!