der TAZ-Hamburg vom 24.3.2010 ist folgende Kurzmeldung zu entnehmen:
Intensiver ekliger Geruch hat am Montagabend das Personal des Mövenpick-Hotels im Schanzenpark beschäftigt. Nach Polizeiangaben hatten Hotelgegner eine Christbaum-Kugel mit stinkender Flüssigkeit dort gegen die Außenseite des Gebäudes geworfen, wo die Lüftung Frischluft ansaugt. Zitat Ende.
Folgendes war im Abendblatt vom Dienstag, dem 02. 02. 10 zu lesen:
“Polizeieinsatz im Schanzenviertel
Demo vor dem Mövenpick-Hotel im Schanzenpark
1. Februar 2010, 06:06 Uhr Rund 30 Menschen hatten
sich vor dem Restaurant des Hotels versammelt, um ein
Lagerfeuer zu entzünden und Glühwein zu konsumieren.
Rund 30 Demonstranten aus dem linken politischen Spekturm
protestierten am Sonnabendabend auf der Terasse des
Mövenpick-Hotels im Schanzenpark.
Hamburg. Autonomer Glühweintreff am Mövenpick-Hotel im
Schanzenpark. Rund 30 Personen aus dem linksextremen Spektrum
versammelten sich in der Nacht zu Sonnabend vor dem lange
umstrittenen Hotel, um dort ein Lagerfeuer zu entzünden und
mitgebrachten Glühwein zu konsumieren.
Sie stellten Tische und Bänke auf, beklebten Scheiben
des Hotels mit Plakaten. Die Polizei räumte die Terrasse,
auf der sich die Protestierer niedergelassen hatten. Die
Gegner des Mövenpick-Hotels hatten sich mehreren Aufforderungen,
den Bereich zu verlassen, widersetzt. Bei der Räumung des
Hotel-Vorplatzes kam es zu kleineren Rangeleien. Ein Teilnehmer
der Glühwein-Demonstration wurde daraufhin in vorübergehenden
Gewahrsam genommen.
In den vergangenen Monaten hatte es immer Versammlungen von
Hotelgegnern auf dem Mövenpick-Vorplatz gegeben. Mehrfach sind
die Mauern mit Farbbeuteln und Scheiben mit Steinen beworfen
worden. (jel/arg)”
Am 28. 10. wurden J. und C. im Berufungsprozess wegen angeblicher versuchter Nötigung zu je 70 Tagessätzen verurteilt. Näheres findet man in dem taz-Artikel “Wir sind platt” vom 29. 10. 2009.
16. 10. 2009